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Donnerstag, 13. März 2014

jetzt darf`s auch mal pink sein.

















aber nur bei einem so tollen gute-laune-sonnenschein-früh-frühling. wie gut ist denn bitte das wetter draußen? zwar gibt es so viel arbeit, aber da darf auch wochenende und woche einmal getauscht werden (wenn doch am sonntag schon wieder regen wartet). ich habe schon sommersprossen. ihr auch?

Mittwoch, 1. Januar 2014

neues jahr.







inspiriert durch annas schönste haardekoration, bastelte ich kleine neujahrs-krönchen für die mädchen, mit denen ich mich glücklich ins neue jahr schlürfte. ein frohes neues auch euch. ich hoffe auch ihr verbrachtet einen abend mit lieben menschen.


Dienstag, 24. Dezember 2013

frohes fest.


nun endlich in der heimat zur ruhe kommen. nachmittage auf dem sofa, abende mit den besten freundinnen, morgende im schlafanzug. ich wünsche euch eine frohe zeit. macht es euch schön.

+ + die karte ist von anna und gekauft bei nina

Samstag, 2. November 2013

heimat magazin.


heimat ist ein schönes wort. der klang ist warm. es klingt nach vertrautheit, erinnerungen und kindheit. heimat riecht für mich nach feuchter erde, warmen gras und qualmenden öfen. es fühlt sich nach festen umarmungen an, nach kachelofenwärme und katzenfell unter den fingern. es schmeckt nach milchreis, strohsemmeln und pickert.

anselm, lina und sophie gefiel das wort und die assoziationen so gut, dass sie ihm ein ganzes magazin widmeten. dort trugen sie gedanken und gefühle zusammen. in der zweiten ausgabe geht es um essen und heimat. um heimat und essen. für mich zwei begriffe die sich kaum trennen lassen. es ist schön ein teil zu sein. ich bin begeistert über ein magazin, welches nicht nur sorgfältig mit worten (und deren satz) umzugehen weiß, sondern auch ein schmaus für jeden haptikliebhaber ist. wunderbare papierauswahl.

für diese ausgabe wählten die drei ein thema, welches auch mich in den letzten jahren immer wieder beschäftigte. verlust setzt erinnerungen frei. viele erinnerungen an meine oma. das vertaute bild. wenn ich nach der schule von fahrrad stieg und mit schulranzen auf dem rücken, die treppenstufen zur küchentür ging. den geruch schon in der nase. dort saß sie dann am tisch. auf dem herd brodelte das duftende. und ich durfte als erste kosten. ja, meine großeltern drückten all ihre liebe in besten lebensmitteln und wunderbarer zubereitung aus. bis heute ist es eine glückseligkeit für meinen opa, mit uns die beste wurst zu verkosten und uns mit geschichten in die tage seiner kindheit zu versetzten. die zeit, in der er am kochtopf seiner oma stand.








danke sophie, lina und anselm für papier, das glücklich macht.

Sonntag, 27. Oktober 2013

haarig.


meine haare sind lang. das waren sie schon immer. auch als kind hatte ich eine menge haar. kurz zwar, aber so dick. momentan sind sie länger als je zuvor. eine menge haar mit dem man eine menge anstellen könnte. 

könnte.

letztendlich wird ihnen von mir zwar viel zeit gewidmet - jeden tag werden sie gewaschen (und unendlich lange getrocknet) und bekommen alle vierzehn tage eine tolle, meistens stundenlange pflege, doch wirklich abwechslungsreich ist alles, was nach dem föhnen mit ihnen geschieht, leider nicht. meistens werden sie am hinterkopf zusammengeknotet. manchmal zu einem geflochtenen zopf gebunden oder (wenn ich guter laune bin) zu fischgräten gebündelt. geflochten wird immer an der seite. denn rückwärts flechten - das kann ich nicht. 

schaut man sich dann einmal um, sieht man so viele wunderschöne alternativen. manchmal (wenn ich sie mir zu lange ansehe) springe ich spontan auf, um sie an meinem kopf zu testen! doch so wie auf den bilder sieht es zu selten aus. und wenn ich einmal zufrieden bin, ist das haar auf dauer zu schwer, um in der festgesteckten position etwas länger zu verweilen. geht es euch auch so?

+ vintage gedreht
+ + wellig gefallen
+ + + rund gesteckt
+ + + + elegant geknotet
+ + + + + sanft gebunden
+ + + + + + weiche geflochten

Dienstag, 24. September 2013

feigen und knallerbsen.






















bestes saisonales frühstück. obstsalat aus äpfeln vom volksgarten, pfirsichen von mamas nachbarn und zwetschgen von opa. die liebsten im herbst. feigen. und dazu leuchten erbsen, knallrosa vom strauch. Im töpfchen plaumenmus - gestern noch auf dem herd und duft in der ganzen wohnung. morgen geht es noch ein paar tage in den norden. der junge und ich in hamburg. auch dort schon mit blättern rascheln. das wäre schön.

Montag, 20. Mai 2013

hell.


.
  ...
    .....

                           die zeit verfliegt.


vielleicht, weil wir die ganze zeit in einem wartemodus sind. wir warten auf heiße tage. kurze kleider. lange abende. man wartet und wartet und wartet und bemerkt es nicht. es ist schon fast juni. 

dann hol ich an einem regentag wie heute die kiste hervor. mit all den fotos vergangener monate. und es wird einem bewusst, dass die zeit gar nicht verflogen ist. dass man schönes erlebt und festgehalten hat. dass nichts so leer ist, wie es scheint. ein gutes erstes halbes jahr war es. vielleicht nicht so produktiv, wie die zeiten vor einem jahr 
              
--- doch dafür hell durch viele schöne momente.


noch mehr helles:
+ + + gerissen

Sonntag, 21. April 2013



leuchte.

noch vor ein paar monaten lebten wir hier viel bunter. viele farben. viele formen. viel klimbim. dann wuchs mir alles über den kopf und ich brauchte weißraum. gegenstände, die das auge zur ruhe kommen lassen, erhalten seit dem immer mehr einzug in unser refugium. vor einiger zeit stieß ich auf diese hübsche lampe. sie ging mir einfach nicht mehr aus dem kopf. einfach und rudimentär. und doch so besonders. leider viel zu teuer. doch mein wunderjunge, der kann alles. und so zauberte er mir dieses feine schmuckstück, das noch viel hübscher ist, als die ursprünglich gesehene variante. und selbstgemachtes ist ja einfach sowieso das tollste.

generell habe ich momentan ein faible für hölzernes. ein solcher 
wohnzimmertisch für die lieblingsmagazine wäre toll. und diese feine kugel würde ich auch so gerne mein eigen nennen (weil ich doch auch so gerne kupferfarbenes mag)am lautesten schlägt mein herz für abgegriffenes holz, das eine geschichte erzählt (wie der alte schlachttisch meiner großeltern, der in meiner küche steht und mein liebstes möbelstück ist) wie toll wäre eine küchenarbeitsplatte wie diese.



Dienstag, 26. Februar 2013




feier.

noch heute schlafe ich die nacht vor meinem geburtstag unruhig. natürlich ist alles etwas anders, als noch in kindheitstagen, aber ein wenig ist die aufregung wohl tief im innern verankert geblieben. viel zu früh wache ich dann auf und es kribbelt im bauch. etwas schönes ist vor ein paar jahren dazugekommen. der geburtstag des jungen grenzt unmittelbar an den meinen. ein feierwochenende war das. 

beginnend mit einem morgen in der wohnung einer fremden alten dame (der vormieterin von freunden), deren angesammelte schätze wir entdecken und in ein neues heim umsiedeln durften. aufregend und etwas unheimlich. anschließend ein frühstück mit lieben freunden. und am abend das tanzbein schwingend in den geburtstag des jungen gefeiert. auf den bildern schöne mitbringsel unserer engsten (julie, mein herz machte einen hüpfer, als ich deinen brief entdeckte. tausend dank) .

Sonntag, 17. Februar 2013




dunkel.

schwierig finde ich es, wenn die sonne sich so lange nicht hervortraut. der januar war langsam und schwer. meine beine waren schwer. und auch mein kopf. nur gut, dass einem die unproduktivität irgendwann schwerer vorkommt, als alles andere. dann wird man gepikst in das faule hinterteil und rafft sich endlich auf, macht einen anfang. die letzten zwei wochen waren zwar ebenfalls dunkel, aber erhellt von der anwesenheit liebster menschen. besuch, der die beine wieder munter werden lies. und heute war die sonne da. endlich. kalte hände auf dem flohmarkt wurden durch erste, zarte sonnenstrahlen aufgetaut. alles wird besser, wenn nur endlich frühling wird!

Sonntag, 6. Januar 2013



weihnachtsfreuden.

jetzt ist die schönste zeit im jahr wieder an mir vorübergezogen. so schnell. zu schnell. wie in jedem jahr habe ich versucht trotz der viel zu kurzen weihnachtstage ein paar Geschenke selbst zu basteln. eine rassel für das baby, körnerwölkchen und holzuntersetzer sind in diesem jahr neben papierwerken entstanden. meine feiertage waren ruhig und schön und dennoch wenig weihnachtlich. die warmen temperaturen konnten mich leider wenig in stimmung versetzen. mir fehlte das weiße puder der ersten dezemberwochen. jetzt ist neues jahr. alles ist noch so frisch und unberührt und von mir aus könnten jetzt direkt die ersten, frühen blühen. nach weihnachten ist für mich vor frühling.

Sonntag, 2. Dezember 2012



ach wie schön.

wenn das drinnen schöner wird als das draußen, wenn die wintermäntel über schichten von wollpullovern gezogen werden, wenn man rote wangen im gesicht und handschuhe an den händen trägt, wenn der duft von streichhölzern, tannengrün und gebäck durch die wohnung zieht, dann beginnt die gemütlichste zeit des jahres. ich bin ein weihnachtskind. so sehr. deshalb wurde bei mir schon am allerersten tag des dezembers gebacken, die mistelzweige warteten schon seit ein paar tagen darauf aufgehängt zu werden und ich saß auf heißen kohlen, das erste mal in diesem winter weihnachtsmusik zu spielen. und wie sehr ich mich gefreut habe, als gestern abend zarte flocken flogen.