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Sonntag, 3. November 2013

heimatherbst









ein wochenende in der heimat. mit viel zeit und ruhe. zeit für meine familie. aber auch zeit für mich. in der sonne sitzen, mit gutem kaffee und musik, die das herz öffnet. kränze wurden gebunden und führten zu absoluter entspannung. buchsbaum aus dem garten und getrocknete hortensienblüten wurden vereint. für mich waren es die perfekten herbsttage. zwei stunden durch die felder, an den bächen meiner kindheit spazieren und meinem opa lauschen. er erzählt immer die besten geschichten. immer wieder die geschichte vom see, in den er als kleiner junge eingebrochen ist. immer wieder. und jedes mal doch ein wenig anders. im zug zurück in die stadt denke ich jedes mal: heimat gibt mir etwas, was ich nirgendwo sonst finden kann.

ein stück heimat liegt nun auf meinem tisch und bringt mir freude jeden tag!



Samstag, 2. November 2013

heimat magazin.


heimat ist ein schönes wort. der klang ist warm. es klingt nach vertrautheit, erinnerungen und kindheit. heimat riecht für mich nach feuchter erde, warmen gras und qualmenden öfen. es fühlt sich nach festen umarmungen an, nach kachelofenwärme und katzenfell unter den fingern. es schmeckt nach milchreis, strohsemmeln und pickert.

anselm, lina und sophie gefiel das wort und die assoziationen so gut, dass sie ihm ein ganzes magazin widmeten. dort trugen sie gedanken und gefühle zusammen. in der zweiten ausgabe geht es um essen und heimat. um heimat und essen. für mich zwei begriffe die sich kaum trennen lassen. es ist schön ein teil zu sein. ich bin begeistert über ein magazin, welches nicht nur sorgfältig mit worten (und deren satz) umzugehen weiß, sondern auch ein schmaus für jeden haptikliebhaber ist. wunderbare papierauswahl.

für diese ausgabe wählten die drei ein thema, welches auch mich in den letzten jahren immer wieder beschäftigte. verlust setzt erinnerungen frei. viele erinnerungen an meine oma. das vertaute bild. wenn ich nach der schule von fahrrad stieg und mit schulranzen auf dem rücken, die treppenstufen zur küchentür ging. den geruch schon in der nase. dort saß sie dann am tisch. auf dem herd brodelte das duftende. und ich durfte als erste kosten. ja, meine großeltern drückten all ihre liebe in besten lebensmitteln und wunderbarer zubereitung aus. bis heute ist es eine glückseligkeit für meinen opa, mit uns die beste wurst zu verkosten und uns mit geschichten in die tage seiner kindheit zu versetzten. die zeit, in der er am kochtopf seiner oma stand.








danke sophie, lina und anselm für papier, das glücklich macht.

Donnerstag, 4. Juli 2013

lavendel.









er war so weit diese woche. der lavendel. gekürzt wurde er und verbreitete seinen schweren duft in der küche. sortiert. die kurzen stiele wurden zu kleinen sträußen gebunden, die langen durften sich in kolben verwandeln. so ist es in unserer familie tradition. seit eine alte französische bäuerin meiner mutter die technik zeigte. seitdem entstehen jeden sommer kleine kolben aus der voluminösen lavendelhecke vor unserer haustür. sie hängen im bad, in der küche oder an geschenken. lavendel. der duft meiner kindheit. bis heute mein sommerduft. konserviert für den winter, bis sie im nächsten jahr erneut erblühen.

Donnerstag, 6. Juni 2013

wohnen.

*

    *                    der lieblingsplatz, 
wenn die abendsonne 
durch das erkerfenster scheint.

*                       * 

*                                                  








Illustrationen, die bleiben.     +       +                       +
Illustrationen, die wechseln.                     +        ++
                                                                                                                        +                      +
                                                                                                               +                
                                                                                                                                     +                      
                                                                                                                               +                      

                                                                                                                                                  +                      



°  °  °  °  °   eine leidenschaft: 
                          lieblingsmusik auf vinyl. 





    °
 °
 °

die nähmaschine, die treue,  
versteckt im schränkchen.









































da ich mich selbst so sehr freue, wenn ihr mir kleine einblicke in die vier wände, in denen ihr die meiste zeit verbringt, gewährt, lasse auch ich euch heute einmal durch das schlüsselloch spähen. unser wohnzimmer. der raum, der sich seit dem einzug am meisten gewandelt hat und noch immer nicht hundert prozent unseren vorstellungen entspricht. 

hier arbeiten wir. hier entspannen wir. hier nähe ich. hier hören wir musik und schauen lieblingsfilme. hier lesen wir. hier sitzen wir auch manchmal mit freunden. hier riecht es oft nach kerzen. hier hören wir die straßenbahn rattern und die tauben gurren. hier habe ich fast immer frische blumen. hier ist es im sommer schön kühl und im winter sehr gemütlich. hier fehlt mir schöner holzboden, ein neuer schreibtisch und ein knisternder ofen zum perfekten glück.

abends scheint das licht golden durch das seitenfenster des erkers. dann lege ich mich auf das sofa, schließe die augen und fühle mich eingehüllt in licht und wärme. außerdem kann man von hier ganz wunderbar menschen auf der straße beobachten und sich geschichten ausdenken. 

andere schöne wohnzimmer:
+ + +  graublaugelb

Donnerstag, 30. Mai 2013

grün.






wenn ich ein wochenende in der heimat verbringe und schwer bepackt unsere vielen treppen in den dritten stock erklimme, die wohnungstür öffne und die taschen abgestellt habe, geht mein allererster gang (immer!) auf den balkon. was ist in der zeit der abwesenheit gewachsen, hat sich gereckt, gestreckt oder sogar das köpfchen geöffnet. wasser. mein zweiter gang geht zum hahn und zur kanne, um den pflanzen lang ersehntes wasser zu schenken. alle pflanzen, die ich über den winter tot vermutete, kamen ganz unerwartet wieder zum vorschein und stehen momentan in grüner pracht. ach, was wäre ich nur ohne meinen balkon. grün hat doch immer soetwas lebendiges. und macht lebendig.

mehr grünes:
+ kulinarik
+ + handarbeit
+ + + bewegung

Mittwoch, 22. Mai 2013

kaffee und kuchen.

                  
.... 
gemütlichstes 
frühstück bei emmas


         * 
                                                                                                                           *              *
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            *

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     *              *
abends 
weinschorle 
           im seifenhorst

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                                      suppe im 
                  innenhhof 
                              vom à midi

seit fast fünf jahren lebe ich in düsseldorf und schreibe wirklich wenig über die stadt in der ich nun zuhause bin. auch, wenn ich zwischendurch immer wieder fernweh nach mehr größe habe, liebe ich düsseldorf sehr. hier kenne ich mich aus und fühle ich mich wohl. natürlich vor allem wegen vieler lieber menschen um mich herum. allerdings auch durch die besonderen orte, die es hier gibt (und diese möchte ich euch zukünftig so dann und wann vorstellen).

besonders schön sind natürlich die stadtteile, die nicht tür an tür mit der lauten (und oft sehr betrunkenen) altstadt liegen. viele niedliche cafés findet man beispielsweise rund um die bilker kirche. in der alten drogerie seifenhorst kann man heute tagsüber guten kaffee und abends ein glas kalte weinschorle trinken (und manchmal auch die nacht zum tag werden lassen). 

nebenan, direkt am friedensplätzchen findet sich das emmas. besonders schön kann man dienstags und freitags einen morgendlichen kaffee oder ein gemütliches frühstück mit einem besuch des bauernmarkts auf dem plätzchen verbinden (was im emmas auf den tisch kommt, stammt übrigens von ebendiesem).

in pempelfort, in einem hinterhof auf der nordstraße, versteckt sich das a midi. da meine wg, in der ich zum anfang meines studiums lebte, nicht weit war, habe ich hier schon den ein oder anderen kaffee in der nachmittagssonne genossen. besonders lecker sind auch die frischen suppen zur mittagszeit.

auch sehr schön und nicht weit von dort sind die cafés rund um die tußmanstraße am zooviertel.

meiner meinung nach kann man allerdings in dem stadtteil, in den ich vor zwei jahren gezogen bin, am schönsten sitzen und kaffee trinken. in flingern gibt es das sehr bekannte hüftgold mit den besten kuchen der stadt (gebacken werden diese übrigens im kucheneck), mein lieblingscafé oma erika, in dem man besonders schön die nachmittagssonne genießen kann und das café rekord

doch den kaffee, der für uns inzwischen zu jedem samstag dazugehört, für uns förmlich das wochenende einleutet, trinken wir samstag morgens auf dem kleinen markt am hermannsplätzchen. hier gibt es, umringt von bunten marktständen, einen kaffeestand. dieser kaffee tut so gut, dass jeder milchschaum für mich störendes beiwerk ist. dazu ein warmes croissant und den trubel der jungen familien beim gemüsekauf beobachten. perfekt.


                                   +
                                in der sonne
           vor oma erika
                            kaffee genießen






         
                               +
                               jeden samstag
                                                  das wochenende 
                    auf dem markt beginnen.



noch mehr kaffee:
+ ein tolles projekt einiger freunde zum thema
+ + kaffeerösterei aus düsseldorf
+ + + morgendlicher kaffee eines freundes