Sonntag, 4. April 2010



ammenmärchen.

ich mag die deutsche sprache. wir haben so viele unglaublich fabelhafte worte.
schmetterling.
irrsinnig.
zauberhaft.
eichhörnchen.
um einige zu nennen.
es gibt ein paar worte, die sich langsam aus unserem wortschatz (auch ein schönes wort) verabschieden. und das, obwohl sie sich ganz unglaublich schön anhören. das wort ammenmärchen ist eines von ihnen. hört es sich nicht sehr zart, etwas verwunschen und unglaublich gemütlich an? es erinnert an regnerische nachmittage, an denen ich bei oma und opa auf der couch sitze, tee trinke und mir von ihnen geschichten anhöre. geschichten, bei denen mir schon fast egal ist, ob meine großeltern sie wirklich erlebt haben, so bildhaft sind sie. so sehr lullen sie mich ein und tragen mich mit meiner fantasie an die spielorte zu den protagonisten.
bei wikipedia steht:

"historisch geht der wohl im 18. jahrhundert entstandene begriff zurück auf die gewohnheit der ammen, den von ihnen betreuten kindern unglaubliche geschichten (märchen) zu erzählen."

also lasst mich euch meine eigenen märchen erzählen. mit bildern und worten. denn manchmal fürchte ich, lasse ich mich zu gerne fortbringen von der realität. und das ganz allein durch meine träume und vorstellungen, in denen ich allzu oft versinke.
aufwachen.
das leben ist kein ammenmärchen.






ein männlein steht im walde.

heute, an einem typischen apriltag, voll wind, regen und sonne, bin ich mit anne spazieren gegangen. ab in den angrenzenden wald im idyllischen bad salzuflen.
es war ein schöner, kleiner osterspaziergang nach dem frühstück.

hier und da sprießen schon die ersten grünen pflänzchen aus dem boden und der wald erwacht aus dem winterschlaf.

(heute hab ich mal für anne gepostet ;) frohe ostern)

jens

Samstag, 3. April 2010





ostergeflüster.

passend zum osterwochenende lässt sich die sonne blicken und beschert uns einen fabelhaft sonnigen karfreitag. einen morgenspaziergang mit meinem liebsten bei milden temperaturen und den rest des tages mit meinen mädels in der sauna (bali-therme). perfekt. der himmel strahlt mit dem pool um die wette und wir, eingepack in bademäntel, beobachten das schauspiel von der liege aus. entspannung pur. so ein wellnesstag mit den tollsten mädchen der welt ist einfach das beste. nur das osterfrühstück am darauffolgenden morgen kann dem ganzen noch die krönung aufsetzten.

Sonntag, 28. März 2010



wochenrückblick /4.

getan// stressige einschreibungswoche über mich ergehen lassen.

geärgert// über bauchweh. warum muss ich schon wieder krank sein?

gefreut// meine schwester kommt mich spontan besuchen.

gegessen//selbstgemachte mediterrane gemüsesuppe (hmmm.lecker und gesund).

getrunken// vita malz. ganz kalt.

genäht// ein kleines rotes sommerkleidchen.

genossen// mit jens eine kleine fahrradtour bei 20°C und sonnenstrahlen am rhein. oh, das war schön.

geträumt// vom sommer. man konnte ihn erahnen.


Dienstag, 23. März 2010



wochenrückblick /3.

getrunken// champagner im hotel (oh wie dekadent) und rotwein beim karaffenfest im "wohnzimmer"

gegessen// pfanneküchlein mit zimt zum frühstück

gefreut// über eine vogelbrosche - ein geschenk von jens

gekauft// ein niedliches vintage kleidchen mit äpfelchen

geärgert// über den strömenden regen, als wir über den flohmarkt gebummelt sind

getan// lukas` balkon frühlingsgeputzt und dort melone gegessen

genäht// würste für den eat-art-kurs

gehört// vogelgezwitscher











berlin.

ein wunderbares (leider etwas verregnetes) wochenende liegt hinter uns und wir müssen mit bedauern feststellen: die zeit ging viel zu schnell um. und was uns noch viel mehr weh tat: wir mussten berlin bei strahlend blauem himmel und sonnenschein verlassen. wie gerne hätte ich meine kleinen erkundungstouren durch die straßen fortgesetzt. dort warteten verwinkelte innenhöfe mit kleinen, unscheinbaren cafés und ausgefallenen lädchen auf uns. auch die referate liefen wie geschmiert. ein durch und durch fabelhaftes wochenende.

Donnerstag, 18. März 2010



berlin vorfreude.

noch ein abendbrot an meinem heimischen küchentisch und dann geht es morgen in der früh ab in unsere hauptstadt. dort warten auf mich ein referat über das reiterstandbild friedrich des großen unter den linden (die pflicht) und ein paar schöne tage mit flohmärkten, kleinen cafés, niedlichen geschäften und meinem jens ganz für mich alleine (das vergnügen).
juchee. ich freu mich schon so.