Dienstag, 27. September 2011




sanftes weiss.

ich liebe offene räume. hohe decken. grosse fenster. so wie ich warme gemütliche töne in meiner wohnung brauche, um mich geborgen zu fühlen, so brauche ich auf der anderen seite helligkeit. cremefarbene wände, freundliche gardinen, sanftes licht. dann ist es selbst im dunklen winter in der wohnung freundlich.

Sonntag, 18. September 2011



lieblingssüß.

ich liebe obst. es muss frisch, knackig und kühl sein. am liebsten am morgen mit einer joghurthaube, aber auch gerne am abend zu rustikalen butterbroten und frischer kalter milch. allerdings muss ich zugeben: fängt die feste rote haut eines apfels langsam an schrumpelig und weich zu werden, verliert er für mich jegliche anziehungskraft. jedenfalls roh. und ja: da bin ich peinlich pingelig.

zum glück muss man das obst, das vor beginn der alterung noch nicht verspiesen wurde ja nicht wegwerfen. dafür gibt es so wunderbare erfindungen wie marmelade, kuchen und kompott. und somit wurden unsere traurig in der obstschale zurückgelassenen nektarinen heute zu herbstlichem, viskösen kompott verarbeitet. dazu gab es mein absolutes lieblingssüß. prunklos, unkompliziert und pur. vanilligen griesbrei. wunderbar. nach einem ausführlichen flohmarktgang genau das richtige sonntagssüß.

Montag, 12. September 2011




warmes braun.

nach dem wochenend-sommerausbruch können wir uns so langsam auf den herbst einstellen. golden, orange, braun. warme farben und kalte temperaturen. ich liebe den herbst.

auch in meiner wohnung finden sich die warmen brauntöne: caramell, erde, nuss, leder, milchkaffee, maronen, rost, rinde, kastanien. das assoziiere ich mit der farbe. braun strahlt geborgenheitt, ruhe und wärme aus und bringt der wohnung gemütlichkeit.

Sonntag, 11. September 2011



kuscheltag.

gestern morgen die augen aufzuschlagen und den strahlend blauen himmel zu sehen, war einfach wunderbar. schnell unter die dusche gehüpft und in einem lieblingscafé an der nächste ecke unter freiem himmel gefrühstückt. der tag gestern war genauso, wie man sich den perfekten spätsommer samstag vorstellt.

heute morgen war es dann vorbei mit dem sommertraum. stattdessen wurde ich vom prasselnden regen geweckt. ein tag, an dem man eigentlich nicht vor die tür gehen möchte, sich mit einem guten buch und heissem tee auf das sofa kuschelt und einfach mal die seele baumeln lässt. nur der junge hat sich hinaus gewagt, um unseren sonntag zu versüßen. aprikosen versunken in einer kombination aus knusprigen streuseln und samtiger vanillecreme. köstlich gebacken vom zweiten lieblingscafé der nachbarschaft. manchmal darf man sich ein faules sonntagssüß gönnen.

Montag, 29. August 2011



herbstluft.

nach einem heissen tag abends die fenster aufreissen und die frische luft einlassen. ein wunderbares gefühl. letzte woche war der erste sommerabend, an dem die kühle brise, die durch unser schlafzimmer wehte, nicht mehr nach sommer roch. die luft war sauber und kalt. roch nach erde und blättern und brachte mich nach langer zeit einmal wieder zum frösteln. jetzt kommt der herbst. ganz bald. er sitzt schon in den startlöchern. deshalb gab es für uns am tag darauf ein kürbissüppchen. um die herbstzeit einzuläuten. hurra.

Sonntag, 28. August 2011




käsekuchen.

am wochenende kamen die eltern vom jungen und haben etwas wunderbares mitgebracht. die vespa. schon seit einigen monaten wird geschraubt und erneuert. und jetzt ist sie in düsseldorf. heute sind wir die erste kleine runde gefahren. zum flohmarkt hin und wieder zurück. als dank für den bringdienst gab es einen kuchen. einen käsekuchen, denn das ist der lieblingskuchen der beiden. ein wunderbares rezept vom fräulein. vielen dank, der süße wird als lieblingsrezept vermerkt. vanillig-cremig, doch dank der zitrone genau so frisch. etwas besonderes.

Montag, 22. August 2011


himmelblau.
seit einem halben jahr wohnen wir nun schon in unserer neuen wohnung. trotzdem gibt es noch immer ein paar kleinigkeiten, die ich gerne verändern möchte (ein zuhause ist halt doch nie wirklich fertig, sondern wächst und wächst und wächst). wahrscheinlich ist auch das der grund, warum es noch nicht so viele bilder von unserem kleinen nest gibt. also habe ich vor ein paar wochen angefangen zu fotografieren. und zwar nicht raum für raum, sondern sortiert nach farben.