Dienstag, 3. Januar 2012



rückblick nummer zwei.

hier nun der zweite teil meines jahres 2011. ein kurzer winter. ein heißer frühling. ein trüber sommer. und ein gigantisch warmer herbst. der winter ist noch nicht wirklich da. die jahreszeiten tauschten ihre rollen und es ergaben sich etwas verrückte wetterkonstellationen. es hatte aber auch etwas märchenhaftes, im oktober am rhein mit sommerröckchen zu picknicken.

Sonntag, 1. Januar 2012



rückblick.

2011. ein wunderbares jahr. gute projekte. schöne kleine reisen. warme momente. bereichernde freunde. viele gute gefühle im bauch. studentenleben und arbeitsleben. wenig schwierige entscheidungen. viele stunden mit muße. veränderungen. ein neuer alltag. ein neues zuhause. ein paar tränchen. viel lachen. ein gutes jahr. das nächste wird anders. vielleicht aber nicht unbedingt schlechter.

Samstag, 31. Dezember 2011



konzertrückblick.

vier konzerte gab es 2011 für mich. lauter wunderbare augenblicke, die dem letzten jahr besonderheit schenkten.

den anfang machten cocoon im märz. ein geschenk des jungen, denn den beiden franzosen gehört mein ganzes herzblut. mit leisen klängen, zweistimmig und ihrem charmanten französischen akzent erfüllten sie den kleinen club mit einer perfekten stimmung. das konzert war mit fünfzig zuhörern so intim, dass es an wohnzimmeratmosphäre erinnerte. zum verkauf standen beide alben auf vinyl. von jedem gab es allerdings nur ein exemplar. und über die frage nach einer unterschrift auf das cover schienen die beiden schon fast überrascht.



im herbst kamen dear reader nach deutschland. die südafrikanische sängerin passte mit ihrer glockenhellen stimme perfekt in die location des dortmunder konzerthauses. violine, trompete, gitarre, akkordeon, glockenspiel, klavier und kontrabass. wunderbare musiker, wunderbare lieder, wunderbare stimmung.



sie waren zwar für uns der hauptact des abends, trotzdem nur vorband für miss li, die nach dear reader mit band im konzerthaus auftrat. sie war laut, sie war gut und doch wirkte sie leider etwas fremd. denn ein roter samtsessel unterm po animiert dann doch weniger zum tanzen, als das bier in der hand in einer menge stehend.



zu letzt sahen wir friska viljor in düsseldorf. ein konzert der gänsehaut. große stimmen, gute musiker, beste freunde und emotionale songs. es wurde getanzt und mitgesungen. zwei mal kamen sie zurück auf die bühne und ganz zum schluss spielten sie den song, auf den ich die ganze zeit gewartet habe.

aber auch 2012 warten ein paar schöne konzerte auf uns. im januar diese wunderbare frau und im märz die beste.

Freitag, 30. Dezember 2011




weihnachten.

sah bei mir so aus:

theater. schlafen. weihnachtsbrunch. pipi lotta. besuch bei oma. kirche. antipasti. roastbeef. weihnachtsmusik. bescherung. espresso. tiramisu. kinder aus bullerbü. schwesternkuscheln. schlafen. hänsel und gretel. frühstücken. zum jungen. hirsch und klöße. vorm ofen sitzen. don giovanni. weihnachtsresteessen. schlafen. tee trinken. zu oma und opa. riesen weihnachtspute. weihnachtslieder singen. käsetorte. auf dem sofa lümmeln. schlafen.


Montag, 12. Dezember 2011




advent, advent.

schon habe ich nummer zwölf geöffnet und somit die hälfte der weihnachtszeit hinter mich gebracht. warum flieht die zeit immer dann, wenn man sich am meisten danach sehnt, sie zu halten? neben unglaublich viel arbeit, versuche ich meine lieblingszeit dennoch so gut es geht auszukosten. wir geniessen unsere erste adventszeit in der gemeinsamen wohnung, zelebrieren das anzünden der adventskerzen und machen es uns abends bei weihnachtsmusik auf dem sofa gemütlich. wie wahrscheinlich jedem anderem, fehlen auch mir eisblumen und schneeflocken, um gänzlich in stimmung zu kommen (der letzte dezember hat uns einfach zu sehr verwöhnt). aber die hoffnung ist noch da und bis dahin wird einfach geträumt vom ersten schneespaziergang.

Montag, 28. November 2011



fika.

zwei jahre ist es nun her, dass meine kleine lieblingsschwedin zurück in ihre heimat gegangen ist. zurückgelassen hat sie traumhafte erinnerunge und ihr wunderbares rezept für kanel bullar. jedes mal, wenn ich sie backe und der sanfte zimtgeruch durch die die wohnung weht, denke ich an sie, meine malin.

in die winterzeit passen sie noch viel besser, als in den sommer. aber eigentlich kann ich sie immer essen. weich, zuckrig und am besten lauwarm. unser gestriges sonntagssüß.

Sonntag, 20. November 2011



geschenkideen.

ich liebe die weihnachtszeit – das habe ich im letzten post ja mehr als genug zum ausdruck gebracht. und trotzdem kann ich nicht leugnen, dass mich der mit ihr einher gehende stress manchmal zur weißglut bringt. denn neben der wunderbaren weihnachtsfeierlichkeiten warten im dezember auf mich außerdem einige geburtstage. meine mama, mein papa, meine schwester und mein opa sind dezemberkinder. ich beginne also schon im herbst, geschenkideen zu sammeln, damit ich im dezember nicht in die bredouille komme. trotzdem habe ich noch immer nicht alles zusammen... um ruhig zu bleiben einfach diesen beiden damen lauschen.