Donnerstag, 23. Februar 2012



zelebration.

heute ich und morgen der junge.
heute frühstück mit lieben mädchen,
morgen die feier mit "allemann".

wieder ist ein jahr vorbei. und die 24 ist da.
ganz still hat sie sich eingeschlichen.


Montag, 13. Februar 2012



zweiundfünfzig.

vor ein paar monaten habe ich ein projekt begonnen. jeden samstag habe ich mein essen dokumentiert.

ich liebe es zu kochen und zu backen, aber unter der woche fehlt mir häufig die zeit und die motivation. deshalb wollte ich jeden samstag ganz bewusst einkaufen, kochen und essen.

muße und zeit für den genuß sollten im vordergrund stehen. als einzige spielregeln stellte ich mir selbst, ein jahr lang keinen samstag auszusetzen und rezepte nicht eins zu eins zu übernehmen, sondern kulinarisch kreativ zu werden.

dokumentiert habe ich mein projekt auf dieser seite. vielleicht habt ihr lust, mich auf meinem weg zu begleiten, der, wenn alles gut geht, als bachelorarbeit in einem kleinen kochbuch münden soll.

Sonntag, 5. Februar 2012




zupf, zupf, zimt.

schon seit einiger zeit steht es auf meiner liste. hier habe ich es gesehen und vorgemerkt. gestern kam ich endlich dazu. zimtbrot.

ich liebe zimtschnecken. ich liebe, liebe, liebe sie. im winter, im sommer, immer. doch dieser weiche knuspertraum könnte den liebsten kanel bullar ernsthafte konkurrenz machen. wunderbar. und dieses abzupfen der lockeren, zimtigen schichten hat schon fast etwas meditatives. köstlich, köstlich, köstlich. wunderbares süß.

Freitag, 3. Februar 2012



ein lichtlein brennt.

im winter, natürlich ins besondere in der weihnachtszeit, ist bei uns hochsaison für kerzen. ich liebe sie auch im sommer beim sternegucken in kurzer hose auf dem balkon, aber im winter sind sie für mich der absolute "glücklichmacher". jedes trübe regenwetter, wird durch eine wolldecke und ein paar kerzen in Gemütlichkeit verwandelt.

in den letzten wochen haben sich also allerlei wachsreste bei uns angesammelt. weil ich mich immer ganz furchtbar darüber ärger, das viele Wachs weg zu werfen, gießen wir aus den resten neue kerzen.



man braucht dazu eine leere chipsdose, einen docht, ein wenig knete, einen hammer und nagel, einen stift und eine alte schüssel.

das alte wachs schmelzt ihr in der alten schüssel im wasserbad. derweil schlagt ihr mit hammer und nagel ein loch in den boden der chipsdose.

dann zieht ihr den docht dadurch und verschließt das loch mit knete. auf der anderen seite der dose knotet ihr den docht um einen stift, den ihr auf den rand der dose legt.

nun gießt ihr das wachs hinein, lasst aber ein wenig in der schüssel zurück. nachdem die kerze ca 4 stunden ausgehärtet ist, bildet sich ein krater, den ihr nun mit dem rest eures wachses auffüllt. die kerze muss nun weitere zwei stunden abkühlen.

danach könnt ihr die knete entfernen und die fertige kerze vorsichtig aus der dose ziehen. und schon habt ihr eine wunderbare neue stumpenkerze. noch den docht kürzen und fertig!

Sonntag, 29. Januar 2012



samstagssüß.

gestern war ein wunderbarer tag. mit blauem himmel aufgewacht, die erste wäsche auf dem balkon getrocknet, einen spaziergang zum benachbarten markt gemacht, einen heißen kaffee getrunken und lauter ebenfalls glückliche menschen beobachtet, viele hübsche kleider probiert und crêpes gebacken.

ich liebe crêpes.
dazu ein paar gefrorene himbeeren mit sahne püriert und mit zimt bestreut. ein traum. pastell. passend zu meiner laune. ein samstagssüß also. nicht nur der crêpe.

Sonntag, 22. Januar 2012



milch und zucker.

noch immer zieht meine lethargie die beine hinunter aufs sofa. deshalb gibt es von mir heute eine kaffeerunde der etwas anderen art. In den heißen tee wird heute ein keks getunkt. ein gekaufter. so. das darf auch mal sein. und später beglücke ich mich einfach an der tafel uns suche mir inspiration für motiviertere tage.

Samstag, 21. Januar 2012



regen, regen, regen.

das Regenwetter zieht mich runter. ich habe keine lust auf nichts. am liebsten möchte ich mich den ganzen tag im Bett verkriechen. nur die frühblüher auf meinem küchentisch lassen meine frühlingsgefühle vom letzten wochenende erahnen.

dann halt suppe. die wird immer gekocht, wenn die füße trotz körnerkissen nicht mehr warm werden wollen und mir nach badewanne (zu schade, dass wir keine haben) und schlafen zu mute ist.

heute abend wartet ablenkung. mit ihrer zarten, melancholischen musik wird sie mich hoffentlich in eine andere (sonnigere) welt entführen.