wieder wird gekocht.
und ein guter freund filmte mich dabei. was dabei entstanden ist, werde ich euch nach meiner bachelorprüfung zeigen. oh, es ist so toll, wie alles wächst. stück für stück.
erleichternd.
gestern gab es ein gespräch und eine gute nachricht. ich darf in düsseldorf bleiben und mein studium fortsetzen. der junge auch. in den letzten wochen hat mich die frage, wo ich nach dem sommer sein werde, wie es weiter geht, meine gesamten nerven gekostet. und erleichterung liegt in der luft. zwar ist die arbeit nicht weniger geworden, trotzdem kann man viel leichter arbeiten, wenn ein paar steine weniger auf den schultern liegen. ein gutes gefühl. und eine motivation für die nächsten wochen.
vor zwei wochen habe ich bilder vom frühling entwickeln lassen. oh, das ist immer so spannend, wenn man den umschlag öffnet, in der hoffnung, dass die motive so schön geworden sind, wie man es sich beim knipsen gedacht hat. im mai waren hier frühstücken. gemütlich war es, als säßen wir in einer fremden küche, denn an dem freitag morgen waren wir die einzigen dort.
kaffee, blumen, zeitung.
nach einer wirklich nervenzehrenden woche ( alle entwürfe wurden von mir verworfen und es wurde wieder ganz bei null begonnen ) segeln wir heute mit einer kurzen auszeit ins wochenende.
wochenende klingt komisch, denn natürlich gibt es das klassische wochenende seit ein paar wochen nicht mehr. trotzdem ist es wichtig, sich einmal eine halbe stunde zu nehmen. auf dem benachbarten markt, mit einer zeitung und kaffee. denn, wenn die gedanken einmal nicht um zeilenabstand und versalien kreisen, hat man dadurch wieder etwas abstand gewonnen und kann die arbeit objektiver betrachten.
für den küchentisch gab es etwas schleierkraut und heute abend wartet ein märchenhaftes feuerwerk - unser lichtblick.
schrift.
für mein projekt entstand innerhalb eines wochenendes (ganz spontan) eine schrift. der junge und ein freund halfen mir dabei.
für das buch soll sie sein und zukünftig die zweiundfünfzig rezepte schmücken. deshalb bekommt sie auch den namen des projekts. ein gutes gefühl. einen schritt weiter im bachelorkarussell.
mobile.
zur geburt eines kleinen menschen wurde gebastelt. der junge schliff die äste glatt, ich nähte wolken und tropfen. auch in unserer küche machte sich das regenwetterensemble gut und ließ den gedanken wachsen auch eines für die eigenen wände zu basteln. jetzt freut sich die kleine nichte über tanzende tropfen.
zimtpause.
etwas anstrengend ist es ja schon. jeder tag ist gleich. ob wochentag oder wochenende. ein haufen arbeit wartet auf mich. kein rhytmischer alltag, wie im letzten semester, sondern ein immer gleicher, wiederkehrender tagesverlauf.
aufstehen. duschen. arbeiten. frühstücken. arbeiten. abendbrot. bett.
ein wenig abwechslung gönnen wir uns trotzdem. hier ein frühstück in einem netten café, dort einen abendausklang mit einem glas wein am fluß, oder halt eine zimtbuchtel mit einer tasse tee.und ich darf nicht vergessen, dass die arbeit, die meinen eintönigen tag grau färbt doch eine arbeit ist, die mich glücklich macht und mir gut tut.
ende und anfang.
ein jahr ist vergangen und das projekt liegt hinter mir. jedenfalls der erste teil. gut haben mir die zweiundfünfzig samstage getan. selbstdisziplin, fotografiekenntnisse und viele tolle neue kulinarische erfahrungen habe ich gewonnen.
ende? nein, das soll es nicht sein. eine veränderung. eine pause ja. aber danach möchte ich gerne weiterhin genüsse mit euch teilen. vielleicht weitere zweiundfünfzig rezepte.