Mittwoch, 8. Mai 2013



schreibblockade.

still ist es. und das nicht nur, weil meine wirklichkeit in letzter zeit sehr laut ist, sondern auch, weil ich manchmal nicht weiß, womit ich die stille brechen soll. 

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anstatt einfach zu schreiben, was ich denke, was mich beschäftigt, ist es mir in letzter zeit einfach viel zu wichtig, etwas besonderes in einem post unter zu bringen. und das, obwohl ich auf anderen seiten ganz besonders gerne das tägliche verfolge. etwas veränderung muss also sein, denn es ist ja nicht so, als würde ich nichts erleben, oder als hätte ich euch nichts zu erzählen...

schon ein paar mal erwähnt habe ich, dass in unsere wohnung etwas veränderung einkehrt 

--- dass ich ruhe für meine augen brauche ---

sachen, die in unsere wohnung einziehen sind in letzter zeit schlicht und dezent (farblos). viele wünsche stehen auf meinem Zettel. Manche werden vielleicht schon bald in erfüllung gehen, andere noch ein paar jahre auf sich warten lassen. für den größten wunsch (eine siebträgermaschine) habe ich in einer kommode eine kleine schatztruhe stehen, in der ich woche für woche etwas geld sammle und spare (bis ich mir den schatz leisten kann). Habt ihr auch schon einmal lange auf etwas besonderes gespart?

+ ein traumsofa für ein wohnzimmer in meiner zukunft
+ + gold für den schreibtisch
+ + + diese berge über unserem sofa
+ + + + der schatz
+ + + + + mich bei unserem letzten urlaub in schweden verliebt 
+ + + + + + für unseren neu gestalteten balkon

Sonntag, 21. April 2013



leuchte.

noch vor ein paar monaten lebten wir hier viel bunter. viele farben. viele formen. viel klimbim. dann wuchs mir alles über den kopf und ich brauchte weißraum. gegenstände, die das auge zur ruhe kommen lassen, erhalten seit dem immer mehr einzug in unser refugium. vor einiger zeit stieß ich auf diese hübsche lampe. sie ging mir einfach nicht mehr aus dem kopf. einfach und rudimentär. und doch so besonders. leider viel zu teuer. doch mein wunderjunge, der kann alles. und so zauberte er mir dieses feine schmuckstück, das noch viel hübscher ist, als die ursprünglich gesehene variante. und selbstgemachtes ist ja einfach sowieso das tollste.

generell habe ich momentan ein faible für hölzernes. ein solcher 
wohnzimmertisch für die lieblingsmagazine wäre toll. und diese feine kugel würde ich auch so gerne mein eigen nennen (weil ich doch auch so gerne kupferfarbenes mag)am lautesten schlägt mein herz für abgegriffenes holz, das eine geschichte erzählt (wie der alte schlachttisch meiner großeltern, der in meiner küche steht und mein liebstes möbelstück ist) wie toll wäre eine küchenarbeitsplatte wie diese.



Dienstag, 26. Februar 2013




feier.

noch heute schlafe ich die nacht vor meinem geburtstag unruhig. natürlich ist alles etwas anders, als noch in kindheitstagen, aber ein wenig ist die aufregung wohl tief im innern verankert geblieben. viel zu früh wache ich dann auf und es kribbelt im bauch. etwas schönes ist vor ein paar jahren dazugekommen. der geburtstag des jungen grenzt unmittelbar an den meinen. ein feierwochenende war das. 

beginnend mit einem morgen in der wohnung einer fremden alten dame (der vormieterin von freunden), deren angesammelte schätze wir entdecken und in ein neues heim umsiedeln durften. aufregend und etwas unheimlich. anschließend ein frühstück mit lieben freunden. und am abend das tanzbein schwingend in den geburtstag des jungen gefeiert. auf den bildern schöne mitbringsel unserer engsten (julie, mein herz machte einen hüpfer, als ich deinen brief entdeckte. tausend dank) .

Sonntag, 17. Februar 2013




dunkel.

schwierig finde ich es, wenn die sonne sich so lange nicht hervortraut. der januar war langsam und schwer. meine beine waren schwer. und auch mein kopf. nur gut, dass einem die unproduktivität irgendwann schwerer vorkommt, als alles andere. dann wird man gepikst in das faule hinterteil und rafft sich endlich auf, macht einen anfang. die letzten zwei wochen waren zwar ebenfalls dunkel, aber erhellt von der anwesenheit liebster menschen. besuch, der die beine wieder munter werden lies. und heute war die sonne da. endlich. kalte hände auf dem flohmarkt wurden durch erste, zarte sonnenstrahlen aufgetaut. alles wird besser, wenn nur endlich frühling wird!

Sonntag, 6. Januar 2013



weihnachtsfreuden.

jetzt ist die schönste zeit im jahr wieder an mir vorübergezogen. so schnell. zu schnell. wie in jedem jahr habe ich versucht trotz der viel zu kurzen weihnachtstage ein paar Geschenke selbst zu basteln. eine rassel für das baby, körnerwölkchen und holzuntersetzer sind in diesem jahr neben papierwerken entstanden. meine feiertage waren ruhig und schön und dennoch wenig weihnachtlich. die warmen temperaturen konnten mich leider wenig in stimmung versetzen. mir fehlte das weiße puder der ersten dezemberwochen. jetzt ist neues jahr. alles ist noch so frisch und unberührt und von mir aus könnten jetzt direkt die ersten, frühen blühen. nach weihnachten ist für mich vor frühling.

Sonntag, 16. Dezember 2012



ruhe.

in diesem sommer gab es einen augenblick, da sehnten sich meine augen nach ruhe. geräumt wurde sehr viel und aussortiert. seitdem bin ich vorsichtiger. alles ist ruhiger. heller. leerer. auch in der weihnachtszeit. aus holz sägten wir uns klötze für einen schlichten adventskranz und besprühten mit lack. die grünen wurden an das schwesterlein verschenkt. manchmal wünsche ich mir ein werkzimmer. zum sägen, schleifen, bohren und noch viel mehr. das wäre so toll.

Sonntag, 2. Dezember 2012



ach wie schön.

wenn das drinnen schöner wird als das draußen, wenn die wintermäntel über schichten von wollpullovern gezogen werden, wenn man rote wangen im gesicht und handschuhe an den händen trägt, wenn der duft von streichhölzern, tannengrün und gebäck durch die wohnung zieht, dann beginnt die gemütlichste zeit des jahres. ich bin ein weihnachtskind. so sehr. deshalb wurde bei mir schon am allerersten tag des dezembers gebacken, die mistelzweige warteten schon seit ein paar tagen darauf aufgehängt zu werden und ich saß auf heißen kohlen, das erste mal in diesem winter weihnachtsmusik zu spielen. und wie sehr ich mich gefreut habe, als gestern abend zarte flocken flogen.