Sonntag, 30. Juni 2013

schwarzweiß.


schon wieder einen monat habe ich mich nicht blicken lassen. zumindest an diesem ort. dafür war ich lange in meiner heimat. dort habe ich ein konzert gesehen. musik, die ich kaum kannte und mich trotzdem sprachlos machte. *
                        
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                         * unter freiem himmel. 


die stimmung unbeschreiblich. streicher sind einfach so viel emotion. und singendes publikum noch mehr.

seit einer woche zurück, hatten wir viel viel besuch. jungs des jungen, meine mädchen und die kleine schwester. leben leben. tja, das sollte man immer, wenn man es schafft. jetzt wieder hier zu sein, hat aber auch etwas schönes! 

die sparbüchse wurde inzwischen geplündert und die ersehnte maschine steht bei uns. immernoch ein traum, wenn ich sie aus dem augenwinkel beim vorbeihuschen sehe. jetzt wird weiter gespart. eine mühle ist der nächste wunsch. neben anderen sachen, die wenig farbe in unsere wohnung bringen dürften!

+ gegen die kälte vor der tür
+ + schwarz auf dem küchentisch
+ + + einen wäschekorb, der gefällt
+ + + + für heiße milch
+ + + + + großartiger druck aus der nachbarschaft
+ + + + + + die mühle

Donnerstag, 6. Juni 2013

wohnen.

*

    *                    der lieblingsplatz, 
wenn die abendsonne 
durch das erkerfenster scheint.

*                       * 

*                                                  








Illustrationen, die bleiben.     +       +                       +
Illustrationen, die wechseln.                     +        ++
                                                                                                                        +                      +
                                                                                                               +                
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°  °  °  °  °   eine leidenschaft: 
                          lieblingsmusik auf vinyl. 





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die nähmaschine, die treue,  
versteckt im schränkchen.









































da ich mich selbst so sehr freue, wenn ihr mir kleine einblicke in die vier wände, in denen ihr die meiste zeit verbringt, gewährt, lasse auch ich euch heute einmal durch das schlüsselloch spähen. unser wohnzimmer. der raum, der sich seit dem einzug am meisten gewandelt hat und noch immer nicht hundert prozent unseren vorstellungen entspricht. 

hier arbeiten wir. hier entspannen wir. hier nähe ich. hier hören wir musik und schauen lieblingsfilme. hier lesen wir. hier sitzen wir auch manchmal mit freunden. hier riecht es oft nach kerzen. hier hören wir die straßenbahn rattern und die tauben gurren. hier habe ich fast immer frische blumen. hier ist es im sommer schön kühl und im winter sehr gemütlich. hier fehlt mir schöner holzboden, ein neuer schreibtisch und ein knisternder ofen zum perfekten glück.

abends scheint das licht golden durch das seitenfenster des erkers. dann lege ich mich auf das sofa, schließe die augen und fühle mich eingehüllt in licht und wärme. außerdem kann man von hier ganz wunderbar menschen auf der straße beobachten und sich geschichten ausdenken. 

andere schöne wohnzimmer:
+ + +  graublaugelb

Donnerstag, 30. Mai 2013

grün.






wenn ich ein wochenende in der heimat verbringe und schwer bepackt unsere vielen treppen in den dritten stock erklimme, die wohnungstür öffne und die taschen abgestellt habe, geht mein allererster gang (immer!) auf den balkon. was ist in der zeit der abwesenheit gewachsen, hat sich gereckt, gestreckt oder sogar das köpfchen geöffnet. wasser. mein zweiter gang geht zum hahn und zur kanne, um den pflanzen lang ersehntes wasser zu schenken. alle pflanzen, die ich über den winter tot vermutete, kamen ganz unerwartet wieder zum vorschein und stehen momentan in grüner pracht. ach, was wäre ich nur ohne meinen balkon. grün hat doch immer soetwas lebendiges. und macht lebendig.

mehr grünes:
+ kulinarik
+ + handarbeit
+ + + bewegung

Dienstag, 28. Mai 2013

für die küche.


wir hatten glück. nach vielen wochen einer verzweifelten und wirklich nervenaufreibenden wohnungssuche fanden wir vor fast 3 jahren ein kleines goldstück. gold deshalb, weil das herz eine große große küche bildet. darum - und wegen süd-und balkonseite - mein liebster raum in unserem nest. hier verbringe ich die zeit. die vor dem herd. die am arbeitsgerät. die mit den liebsten zu besuch. immer am liebsten hier.

räume in denen man besonders viel zeit verbringt, passen sich an. sie verändern sich, so wie man sich selbst verändert. man sieht ihnen sogar an, wie es einem geht, was im leben - oder in der jetzigen phase des lebens - priorität hat. findet ihr nicht auch? 

wenn man sich verändert, braucht man auch veränderung um sich herum. viel farbe wurde deshalb verbannt aus dem lieblingsraum. und gerne dürften noch mehr gegenstände einziehen, die ruhe mitbringen. 

+ für champignon, himbeere und mirabelle
+ + einheitliche gläser
+ + + holz ist immer willkommen
+ + + + emaille für den herd
+ + + + + beton. viele ideen im kopf. es muss noch gewagt werden.
+ + + + + + tücher aus schweden

Mittwoch, 22. Mai 2013

kaffee und kuchen.

                  
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gemütlichstes 
frühstück bei emmas


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                                                                                                                           *              *
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abends 
weinschorle 
           im seifenhorst

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                                      suppe im 
                  innenhhof 
                              vom à midi

seit fast fünf jahren lebe ich in düsseldorf und schreibe wirklich wenig über die stadt in der ich nun zuhause bin. auch, wenn ich zwischendurch immer wieder fernweh nach mehr größe habe, liebe ich düsseldorf sehr. hier kenne ich mich aus und fühle ich mich wohl. natürlich vor allem wegen vieler lieber menschen um mich herum. allerdings auch durch die besonderen orte, die es hier gibt (und diese möchte ich euch zukünftig so dann und wann vorstellen).

besonders schön sind natürlich die stadtteile, die nicht tür an tür mit der lauten (und oft sehr betrunkenen) altstadt liegen. viele niedliche cafés findet man beispielsweise rund um die bilker kirche. in der alten drogerie seifenhorst kann man heute tagsüber guten kaffee und abends ein glas kalte weinschorle trinken (und manchmal auch die nacht zum tag werden lassen). 

nebenan, direkt am friedensplätzchen findet sich das emmas. besonders schön kann man dienstags und freitags einen morgendlichen kaffee oder ein gemütliches frühstück mit einem besuch des bauernmarkts auf dem plätzchen verbinden (was im emmas auf den tisch kommt, stammt übrigens von ebendiesem).

in pempelfort, in einem hinterhof auf der nordstraße, versteckt sich das a midi. da meine wg, in der ich zum anfang meines studiums lebte, nicht weit war, habe ich hier schon den ein oder anderen kaffee in der nachmittagssonne genossen. besonders lecker sind auch die frischen suppen zur mittagszeit.

auch sehr schön und nicht weit von dort sind die cafés rund um die tußmanstraße am zooviertel.

meiner meinung nach kann man allerdings in dem stadtteil, in den ich vor zwei jahren gezogen bin, am schönsten sitzen und kaffee trinken. in flingern gibt es das sehr bekannte hüftgold mit den besten kuchen der stadt (gebacken werden diese übrigens im kucheneck), mein lieblingscafé oma erika, in dem man besonders schön die nachmittagssonne genießen kann und das café rekord

doch den kaffee, der für uns inzwischen zu jedem samstag dazugehört, für uns förmlich das wochenende einleutet, trinken wir samstag morgens auf dem kleinen markt am hermannsplätzchen. hier gibt es, umringt von bunten marktständen, einen kaffeestand. dieser kaffee tut so gut, dass jeder milchschaum für mich störendes beiwerk ist. dazu ein warmes croissant und den trubel der jungen familien beim gemüsekauf beobachten. perfekt.


                                   +
                                in der sonne
           vor oma erika
                            kaffee genießen






         
                               +
                               jeden samstag
                                                  das wochenende 
                    auf dem markt beginnen.



noch mehr kaffee:
+ ein tolles projekt einiger freunde zum thema
+ + kaffeerösterei aus düsseldorf
+ + + morgendlicher kaffee eines freundes

Montag, 20. Mai 2013

hell.


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  ...
    .....

                           die zeit verfliegt.


vielleicht, weil wir die ganze zeit in einem wartemodus sind. wir warten auf heiße tage. kurze kleider. lange abende. man wartet und wartet und wartet und bemerkt es nicht. es ist schon fast juni. 

dann hol ich an einem regentag wie heute die kiste hervor. mit all den fotos vergangener monate. und es wird einem bewusst, dass die zeit gar nicht verflogen ist. dass man schönes erlebt und festgehalten hat. dass nichts so leer ist, wie es scheint. ein gutes erstes halbes jahr war es. vielleicht nicht so produktiv, wie die zeiten vor einem jahr 
              
--- doch dafür hell durch viele schöne momente.


noch mehr helles:
+ + + gerissen

Sonntag, 12. Mai 2013


immer dabei.

musik ist bei mir immer. immer dabei. gute musik ist wichtig. begleitet. schafft assoziationen. erinnerungen. momente. ob spazierend in den ohren, daheim auf lp oder auf konzerten in kleinen clubs. musik kann man teilen. muss man aber auch nicht. musik ist bereichernd

--- wenn es dir richige ist. bei mir ist sie meist ruhig (zumindest wenn ich daheim bin). etwas folkloristisch gerne. instrumente, die besonders sind. emotionen wecken. immer auch gesang: raue männer, sanfte frauen, das sind mir die liebsten stimmen. hier ein paar meiner momentanen lieblinge.

+ other lives
+ + we are trees
+ + + sóley, auch bekannt durch die wunderbare band seabear
+ + + + daughter
+ + + + + the paper kites
+ + + + + + the lumineers

welche musik hört ihr?